Photovoltaikanlagen

Wir Planen und Beraten Sie gerne über eine Realisierung einer Photovoltaikanlage.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne auch telefonisch unter 08263/1361 oder per e-Mail an: info@elektro-baeurle.de
 
Anbei die Wirkungsweise, Ertrag ,Vergütung und Komponenten einer Netzgekoppelten Photovoltaikanlage: 
 
Netzgekoppelte Anlage: 

 
 
Eine netzgekoppelte Anlage ist am öffentlichen Stromnetz angeschlossen und speist die gewonnene Energie dort ein. Dies nennt man auch Netzparallelbetrieb oder dezentrale Stromerzeugung.
 
Die Einspeisung der gewonnenen Solarenergie in das öffentliche Stromnetz erfordert nicht nur die Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom durch einen netzgeführten Wechselrichter sondern auch dessen Synchronisation auf die richtige Frequenz. Der netzgeführte Wechselrichter muss zudem die Aufnahmefähigkeit des öffentlichen Netzes überwachen und sicherstellen, dass keine Überspannungen auftreten. Deshalb ist bei neueren Wechselrichtern eine so genannte ENS Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS) integriert, die unkontrollierten Inselbetrieb abschaltet.
 
Die Wechselrichter sind auf die jeweiligen Solarmodule abgestimmt. Durch gezieltes Verschalten der Solarmodule zu einzelnen Strängen und eine eventuelle Parallelschaltung der Stränge erreicht man optimale Auslastung der Wechselrichter.
 
Ertrag einer Photovoltaikanlage:
 
In Deutschland kann ein mittlerer Energieertrag von etwa 650 – 1150 kWh pro kWpeak (kWp) installierter Leistung der Anlage und Jahr erwartet werden. Kilowatt peak beschreibt die Nennleistung der Anlage bei maximaler bzw. idealer Sonneneinstrahlung, die jedoch nur selten errecht wird. In den letzten sonnenreichen Jahren gab es in Süddeutschland durchaus Erträge über 1200 kWh pro installiertem kW. Solche Werte sind natürlich nur bei optimaler Lage zu erzielen. Diese Werte können je nach Klimaverhältnissen und Wetterbedingungen bis zu 20% vom Vorjahresergebnis abweichen. Ebenso kann eine Verschattung von Modulen oder auch nur Teilen von Modulen zum Beispiel durch Bäume, Nachbarhaus oder Fahnenmasten zu erheblichen Ertragseinbußen führen.

Vergütung einer Photovoltaikanlage:
 

Die Mindestvergütung für Solarstromanlagen, die im Jahr 2007 installiert werden beträgt:
 
- Auf einem Gebäude bis einschließlich 30 kWp = 49,21 Cent/kWh
- Auf einem Gebäude ab 30 kWp = 46,82 Cent/kWh
- Auf einem Gebäude ab 100 kWp = 46,30 Cent/kWh.
 
Die Vergütung erfolgt anteilig, dass heißt bei einer Dachanlage mit einer Spitzenleistung von 40 kW wird für 30 kW eine Vergütung von 49,21 Cent/kWh gezahlt und für die restlichen 10 kW werden 46,82 Cent/kWh vergütet.
 
Die Vergütung für eine installierte Anlage bleibt über 20 Jahre konstant und wird bis zum Ende des 20. auf den Inbetriebnahmezeitpunkt folgenden Jahres gezahlt (also bis 31. Dezember 2027 für eine 2007er Anlage).

Rechenbeispiel: 

Eine Mitte 2007 installierte 5,610 kWp-Dachanlage, die bei einem angenommenen Ertrag von 900 kWh/Jahr/kWp durchschnittlich pro Jahr 5.049 kWh Strom liefert, erwirtschaftet somit:

       20,5 Jahre * 0,4921 €/kWh* 5.049 kWh/Jahr) = 50.934,56 €.
 
Für Solaranlagen werden zudem günstige KfW-Kredite angeboten, wodurch kein Eigenkapital für die Anlagenkosten eingesetzt werden muss. Der Betreiber einer Solaranlage kann sich zudem als Unternehmer beim Finanzamt einstufen lassen und muss daher keine Mehrwertsteuer für sämtliche mit der Anlage im Bezug stehenden Kosten bezahlen. Auch die EEG-Vergütungen (EEG = Erneuerbare Energien Gesetz) sind in Netto-Preisen angegeben.
 
Komponenten einer Photovoltaikanlage
 

Solarmodul

Wechselrichter